Bischof unter Druck


Nochmals und nochmals deutlich: der katholischen Kirche öffentliches Geld entziehen


Heute morgen hatte ich die Freude, im „Tagesgespräch“ von WDR5 mit dem Redakteur für „religiöse Angelegenheiten“, Theo Dierkes, und dem Moderator Achim Schmitz-Forte zu diskutieren.
Mein Beitrag war so deutlich wie noch nie in der Öffentlichkeit und das finde ich auch sehr angemessen. Ferner habe ich zweimal ins Tagebuch der Sendung schreiben dürfen. 
Sowohl mein mündlicher Beitrag als auch die beiden schriftlichen sind diesem Artikel beigefügt.

Weshalb ist mein Ärger derzeit besonders groß?

Nun, als wir vor Wochenfrist mit einer Reisegruppe im Bayerischen Wald waren, haben wir auch Passau besucht. Der Reiseführer informierte uns unumwunden, dass der emeritierte Bischof Schragl für seine Residenz 500.000 Euro verbaut hat. Seine Diözesanen waren deshalb sehr böse; in den Leserbrief-Rubriken gab es monatelang dieses bevorzugte Thema. Sein Vorgänger wurde von 1.600 Menschen mit Standing-Ovations von einer halben Stunde verabschiedet, für Schragl kamen nicht 20 % der Gläubigen zum Abschied und es rührte sich keine einzige Hand zum Applaus.
Dann fragten wir nach und erfuhren, dass der bayerische Staat nicht nur die Bischöfe und Weihbischöfe nach B 5 bis B 7 wie alle anderen Bundesländer besoldet (zwischen 10.500 und 13.500 Euro monatlich aus allgemeinen Steuergeldern für knapp 70 Bischöfe!!!), sondern auch alle Priester des Bundeslandes.
Angesichts des Wahlergebnisses muss man schon den Kopf schütteln, aber bei der Hinnahme dieser unmöglichen Ausgaben kann man dem gemeinen Bayern schon fast Dummheit attestieren. Keine Bürger-Initiative, kein Aufbegehren, nichts.

Dann ging es die Woche weiter mit TVE (Tebartz van Elst) und seinem scheibchenweise Zugeben und seiner falschen eidesstattlichen Versicherung.
Zu Recht haben die Medien ihre Wachfunktion wahrgenommen und ihn in die Enge gedrängt. Selbst Meisner, der Uneinsichtige und intellektuell Benachteiligte, hält nun den Mund.
Nur der dritthöchste der Katholiban, Bischof Ludwig Müller, der Beihelfer zum Kindsmissbrauch, tönt noch, dass die Medien seine „heilige“ Kirche verfolgen.
Dann kommt die Beantragung des Strafbefehls nach § 156 StGB und die „Brennpunkte“ bei ARD und ZDF folgen. 
Wir hören dann wieder das Geschwafel vom Kirchenrecht, das keinen Nichtkatholiken interessieren wird, weil es in vielen Teilen ein Kirchen-Unrecht ist. Ich nenne es nachsichtig „Märchenrecht“ zu Gunsten der Institution.

Kindergärtnerinnen, Krankenschwestern, Lehrer, die sich als schwul outen oder einen geschiedenen Partner heiraten, fliegen sofort auf die Straße, meist sozial unabgesichert. Das geschieht, obwohl die Institutionen, für die diese Menschen (unterbezahlt) arbeiten, zu meist 90 % aus allgemeinen Steuern bezahlt werden!
TVE aber erwartet ein langwieriges Verfahren in der Hoffnung, dass Gras über die Sache wächst. Wie dumm muss dann ein Limburger sein, der zu Gottesdiensten eines Lügners geht?

Ich fordere, den beiden Kirchen die 19 Mrd. Jährlich für ihre sozialen Einrichtungen zu entziehen und diese zur Schaffung gerechter Arbeitsplätze zu nutzen.

Ich fordere, den Kirchen zu untersagen, in Einrichtungen, die überwiegend der Staat finanziert, Mitarbeiter einzustellen oder zu entlassen. Diese Aufgabe gehört einzig und allein dem Finanzier!

Ich fordere weiter, dass es das Mauscheln bei den sogenannten „bischoflichen Stühlen“ nicht mehr geben darf, sondern eine dem Rechtsstaat entsprechende Transparenz. Es ist zu vermuten, dass in den horrenden Vermögen auch staatliches Geld steckt. Sicher ist, dass dorthin auch Geld fließt, zu dessen Zahlung die Gerichte Bestrafte für soziale Zwecke verurteilen.
Es ist das gute Recht aller, diese Dinge einzusehen. 
Wenn man als Besitzer eines denkmalgeschützten Hauses oder für Energie-Sparmaßnahmen Gelder vom Staat erhält, muss
man einen Verwendungsnachweis vorlegen --- oder zurückzahlen. Das gilt auch für diesen Verein, bzw. müsste endlich für ihn gelten!

Und nun zu TVE als Person: es ist für einen Hobby-Psychologen leicht durchschaubar! TVE ist eine „Klemmschwester“, so werden Schwule, die sich nicht outen, sondern ihre Veranlagung mit Hetze gegen die, denen sie angehören, kompensieren. TVE kann Letzteres sehr gut. Weiter braucht er wie der schwule Expapst Ratzinger die Äußerlichkeiten der „Mädels“, wie diese Randgruppe der Schwulen genannt wird. Da kommt Pomp und Protz gerade recht! Der eine trägt die roten Schühchen, hat ein hübsches Kerlchen Tag und Nacht um sich, trägt Brokat und Hermelinchen, der andere lässt die Nonnen Tag und Nacht Meßgewänder gold-durchwirken. Will heißen, grobes Leinen aus dem Handweberdorf Rupperath keinesfalls! Die Messdiener tragen weiße Handschühchen bis zum Ellenbogen „zur Ehre Jesu Christi“ wie TVE sagt.
Übrigens sieht er selbst in seinen Gewändern und mit seinem irren Blick wie ein tragisches Kasperle aus.
Er kann einem Leid tun: der Mann ist nicht in sich zu Hause und kann deshalb niemanden leiten oder Verantwortung tragen!
Ich prophezeie, dass er in weniger als Jahresfrist in der Psychatrie sein wird (oder wie der letzte große Missbraucher im August 2013, der Nuntius in der Dominikanischen Republik) vom Papst an „unbekanntem Ort“ versteckt wird.

Rose von Limburg

Hochaktuell aus den unendlichen Sümpfen des WWW

 

Apropos Papst: seine Absonderungen sind heiße Luft und nicht mehr!
Er ist der lebende Beweis, wie DUMM die meisten Katholiken sind.
Wo gibt es einen Fortschritt zu preisen?

Der Komödiant sagt, dass wiederverheirateten Geschiedenen „Barmherzigkeit“ widerfahren müsse. Das hatte Zollitsch wohl missverstanden und wollte jenen „unter besonderen Umständen“, will heißen, nach einem Gespräch mit einem Priester, vielleicht wieder die Kommunion reichen. Da wird er im Auftrag des Schauspielers von Lombardi gleich zurück gepfiffen!
Wie blöd muss denn ein Katholik sein, unter diesen Umständen überhaupt wieder die Kommunion zu wollen?

Der Ifland-Ring-Träger will auch Schwulen „Barmherzigkeit“ zukommen, wie nobel! Er fordert gleich in der selben Rede, dass sie natürlich von ihrer „Sünde“ ablassen und „Gott suchen“ müssen! Wer trotzdem schwul lebe, begehe „schwere Sünde“ oder landet bei plötzlichem Tod in der „ewigen Verdammnis“.

Herrschaften, wie kann denn die ganze Welt diesen Bläser von heißer Luft als Reformer preisen?

  • Er hätte schon die Charta der Menschenrechte der UN endlich unterzeichnen können.
  • Er hätte seine Bank schließen können, die im sehr ernsten Verdacht steht, Drogengeld und Geld aus der Zwangsprostitution zu waschen.
  • Er hätte seinen Vorgänger nach Den Haag überstellen können, wegen seiner hunderttausendfachen Vertuschungen und damit als Verbrecher gegen die Menschlichkeit.
  • Er hätte die ihm gehörende größte Schwulensauna Europas in Rom schließen können, die auch regelmäßig von Würdenträgern bis zum Purpur besucht wird. Anschließend fordern diese schon einmal die Todesstrafe für Schwule, wie zwei Tage vor dem Konklave 2013 geschehen.
  • Man hätte eine Gratulation zur Wiederwahl Mugabes, des Faschisten, unterlassen können und damit die Kirche vom Unterstützen des Faschismus fortführen können.
  • Man hätte sich nicht in die Angelegenheiten eines Staates einmischen sollen (Frankreich) und ernsthaft gefordert, dass dieses ein mit Mehrheit verabschiedetes Gesetzes zugunsten der Schwulen zurück nehmen muss

Es hat sich nichts geändert! Die Kirche bleibt wie sie ist: undemokratisch, autoritär, unmenschlich gegen Andersdenkende, gierig nach Geld, Vermögen und Privilegien.

Leute, tretet aus und geht nicht mehr hin!

Lässt es Euch denn als denkende Menschen kalt, dass Missbrauchsopfer maximal 5.000 Euro, meist aber gar nichts, bekommen und die Vertuscher und ihre Fürstbischöfe in Saus und Braus und Lüge leben?
Jeder wird eines Tages für seine Haltung gerade stehen müssen, auch der nicht konsequente Katholik!

Nach allem durch diesen Verein erlittene Demütigungen, Hintreiben Richtung Selbstmord, bin ich 1990 ausgetreten. Da habe ich aber noch weiter geglaubt.

Seit dem Missbrauchsskandal, dessen Vertuschung und die völlig gelogene Sicht auf die Vertuscher ist auch mein Glaube wie weggeblasen.
Ich stehe auf dem Boden einer anspruchsvollen Ethik zugunsten von Natur, Tier und Mensch und fühle mich seither endlich frei. 

Diese Freiheit ist etwas kostbares. Sollte es Gott dann wirklich noch geben, was ich nicht glaube, dann wird er mich sicher auf der richtigen Seite sehen.
Seitdem mein Glaube im Sinne der RKK weggepustet ist, ist meine Angst vor dem Sterben bis zur Unkenntlichkeit geschrumpft. Welch' herrliches Gefühl!

Und dennoch kann ich nicht soviel essen, wie ich angesichts der Verlogenheit der Hirten und Schäfchen gerne ko......möchte!

Zum Abschluss ein großer Aufmüpfiger:

Konstantin Wecker, die Schlußzeilen aus "Habemus Papam":

...und strahlend betreten am nächsten Morgen die Ehrwürdens
die Bühne
behängt und geschmückt und beringt wie die Christbäume
und sprechen das Agnus Dei.
Und wenn sie ihre Hände zum Segen erheben
mach ich mich ganz klein
um auch ja nichts
abzukriegen davon. 

Meine vorherigen beiden „Schlagzeilen“ werden gleichzeitig gelöscht, weil sie sich inhaltlich gleichen --- heute ist nur die Deutlichkeit nicht mehr zu übersehen!

Anschließend mein mündlicher und schriftlicher Anteil an der WDR5-Sendung Tagesgespräch vom 11.10.2013

 

Meine schriftlichen Beiträge im Forum:


von aloysius | 11.10.2013 09:02 Die Fragestellung ist schon unverschämt kirchenfreundlich!
Fakten: Kardinal Marx, kaum in den Kardinalsrat berufen, kauft in Rom einen Palast für 10 Mio.Euro, lässt ihn derzeit für weitere 10 Mio. nach "seinem Geschmack" restaurieren, Ratzinger gibt in Berlin für die Residenz der Nunitiatur 20 Mio. Euro aus (Quelle: Theo Dierkes vom WDR
bei WDR 3 am Mittwoch) u. TVE schmeißt 31 Mio. zum Fenster 'raus für etwas, das niemand brauchte, fährt einen Wagen der Höchstklasse, lässt Legionen von Nonnen Gold versticken, zieht den Messdienern (nicht Messdienerinnen) weiße Handschühchen an und bezieht wie alle Amtsbrüder Gehälter nach B 5 bis B 7 (ca.12.000 Euro) aus allgemeinen Steuermitteln. Ich fordere: absolute Trennung von Kirche und Staat, kein Benutzen der Bundespressekonferenz, Einstellen der Gehälter (in Bayern bekommen sogar alle Priester das Gehalt vom Land!) durch den Staat, Abbau aller Steuerprivilegien etc. Diese Institution braucht wirklich niemand mehr! Austreten, austretenT. refft sie: beim Geld!!!!!!!

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von Die wahre Angie | 11.10.2013 09:37 @von aloysius | 11.10.2013 09:02

Der Anrufer hat offensichtlich Ihren Eintrag gelesen...oder waren Sie es selbst, der anrief...dann meine Hochachtung!!

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von aloysius | 11.10.2013 09:59 Ja, WAHRE ANGIE, ich oute mich: ich war der Anrufer!

Seit Jahren befasse ich mich mit dem Gebaren der RKK und ihren Repäsentanten. Es ist haarsträubend, wie Staat und Fernsehen und Rundfunk diese Unrechtsgemeinschaft unterstützen.
Unrechtsgemeinschaft, weil der eine Vertuscher der Missbräuche, Woyitila (bei Pater Marciell) heilig gesprochen und der andere (Ratzinger) wegen mutmaßlicher über 100.000-facher Vertuschungen nicht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Staatsoberhäuptlein in Den Haag landet. 31 Mio gehören 5.000 Euro für Missbauchsopfer entgegen gestellt. Meine These: wer Kirchensteuer zahlt, beteiligt sich am Unrecht gegen Opfer, Kindergärtnerinnen, Lesben, Schwule und viele andere. Nochmals: austreten!

Wie kann man auf einen abgewetzten Koffer von Franziskus hereinfallen, der in Brasilien sagt "ich habe nicht Gold noch Silber, nur Christus" Verdammt, kann der kein Kinderheim stiften aus den Flocken, die seine Bank mit Drogenwäsche erwirtschaftet?

Kommentare   

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