Franziskus - ein homophober Reaktionär

Es ist unglaublich, wenn man die Berichterstattung seit dem 11. Februar 2013 zum Papstrücktritt und zur Papstwahl betrachtet.
Es wird gegen die journalistische Sorgfalt verstoßen, dass es einen nur grausen kann.
Benedikt wird tatsächlich in den Gazetten (nicht nur in der Blöd-Zeitung, sondern auch im Spiegel und ähnlichen seriösen Blättern) als jemand bezeichnet, der sich um die Aufklärung der Missbräuche verdient gemacht hat. Verschwiegen wird, dass gegen ihn serienweise beim Gerichtshof in Den Haag Anzeigen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorliegen.
Das dürfte auch der tiefere Grund sein, dass er nicht seinem Herzenswunsch, in einem bayerischen Kloster zu leben, nachgeben durfte. Das vatikanische Territorium ist für mutmaßliche Straftäter, die sich „Staatsoberhaupt“ nannten, wesentlich sicherer!
Dass er vor Gericht stehen wird, wie sich das die Seelenmordopfer, ihre Familien und ihre Verbände wünschen, wird ein Traum bleiben.
Es ist zudem ein Stachel im Fleisch jedes rechtschaffenen Menschen.

Sein Abschied wurde von den Medien der Welt zelebriert, als ginge es wie weiland um Soraya, Farah Diba oder den Schah von Persien. Das hat mit einem evtl. Gott nichts und gar nichts zu tun! Aber die Herzen von Millionen monarchiesüchtigen Menschen stellte es halt zufrieden. Wie viel Verstand in diesem Wollen noch steckt, mag sich in Promille ausdrücken.

Das Konklave wurde medial aufgezogen wie ein überdimensionaler Zirkus, eine veraltete, ja dumme Machtdemonstration der katholischen Kirche. Der Umfang der Berichterstattung in den Medien widerte nach ein paar Tagen geistig anspruchsvolle Menschen an.

Da muss man schon ein spezielles Denken haben, wenn man den alten Männern in Frauenklamotten abnimmt, dass sie ernsthaft glauben, eine Messe zum Heiligen Geist würde ihnen abgenommen als Weg zur Findung eines neuen Pontifex!
48 Stunden vor Beginn des Konklaves kommt heraus, dass der Vatikan 2004 für viele, viele Millionen ein Appartmenthaus in Rom gekauft hat, in welchem im Parterre und im Keller die größte Schwulensauna Europas untergebracht ist.
Ein indischstämmiger Kardinal wohnte wie übrigens viele Priester auch in dieser Luxusherberge, auch unmittelbar vor dem Konklave (nicht im Gästehaus Martha), warum wohl?
Dieser Vorgang offenbart die Verlogenheit der alten Männer wie kaum etwas anderes. Mindestens zwei afrikanische Kardinäle aus dem Konklave fordern die Todesstrafe für „praktizierte Homosexualiät“, etwas, was selbst Joseph Goebels oder Heinrich Himmler niemals öffentlich gewagt haben.
Aber „Mutter Kirche“ in ihrer immensen Geldnot (trotz ihres Billionenvermögens) nimmt gerne Geld von den Schwulen, bevor sie dann eines Tages nach ihrem perversen Denken hingerichtet werden!

Da ist dann die Revolution geschehen: ein Lateinamerikaner wird gewählt, ein Wunder Gottes! Einer, der auf dem Balkon aus lauter Bescheidenheit nicht das hermelinbesetzte Cape trägt und nicht die roten Schühchen, sofort von Siegmund Gottlieb, Manfred Lütz und anderen reaktionären Katholiken interpretiert als neue Ära der Bescheidenheit. Alle Welt schreit hinaus, dass Franziskus für die Perfektion der Demut steht. 
Er wird mit der Kurie, dem Verein vieler Straftäter (Drogen- und Prostitutionsgeldwäsche der Vatikan-Bank) schon fertig werden! Er wird den Armen helfen, aber bitte nicht mit Geldern der Kirche. Er wird den Blick auf die ausgebeuteten Bauern in Südamerika richten, aber bitte nicht die Großgrundbesitzer angehen und bitte nicht Befreiungstheologen auch nur mögen. Er wird auf Afrika schauen, aber bitte keine Kondome, lieber weiter Aids-Tote und vor allem Aids-Waisen. Der liebe Gott will es so!
Franziskus kannte keinen Abstand zum faschistischen Regime Argentiniens, nein er schafft es seit Jahren, seine Rolle im Nebulösen zu halten und wird das auch weiter tun. Wetten, dass „Mutter Kirche“ ihn bald zum Widerstandskämpfer gegen den Faschismus macht und die ach so Gläubigen verarscht nach Strich und Faden? Das ist heute geschehen mit dem tollen Dementi. Demnach wurde der Papst von linken, antiklerikalen Elementen verunglimpft. Das Dementi schreit ja schon danach, dass die Vermutungen stimmen.

Die Kirche hat ja Erfahrung mit Pius XII., Kardinal Faulhaber, Bischof Conrad Grober (SS-Mitglied) und vielen anderen mehr und nicht zuletzt auch mit dem „verdienten Aufklärer“ Ratzinger! Umlügen ist eine der wesentlichen Stärken der katholischen Kirche!

Franziskus muss man zu seiner Homophobie, zu seinem unendlichen Schwulenhass, schon wörtlich zitieren: 

„Bei Partnerschaft des gleichen Geschlechts wirkt der Neid des Teufels, durch den die Sünde in die Welt kam: ein Neid, der beharrlich das Ebenbild Gottes zu zerstören sucht-- Mann und Frau, die den Auftrag erhalten zu wachsen, sich zu mehren und sich die Erde untertan zu machen. Seien wir nicht naiv: Es geht nicht einfach um einen politischen Kampf, sondern um einen Versuch der Zerstörung der Planung Gottes“.

Wenn es diesen Gott SO gibt, dann ist er ein böser, kein liebender Gott.
Er muss schon böse sein, wenn er will, das Jesus Christus solche Menschen verachtenden „Stellvertreter“ hat.

Noch ein Zitat gefällig? Nehmen wir eines zur Macht des Klerus: „Die Priester klerikalisieren die Laien, und die Laien bitten uns, klerikalisiert zu werden-- eine sündige Komplizenschaft!“.

Wer Lust hat, mal das Thema Abtreibung oder reine Glaubenslehre zu betrachten, dem sei schon gesagt, Franziskus kommt höchstens aus dem 16. Jahrhundert!

Die katholische Kirche ist das, was sie seit jeher war: machtversessen, geldgeil, ungerecht, frauenfeindlich, kinderfeindlich (wenn sie dann mal auf der Welt sind), homophob, Blut vergießend, verbrecherisch, das bleibt sie in alle Zeiten hinein.

In unserer Lebenszeit wird sie sich nicht ändern, höchstens noch mehr in Richtung rechts abdriften, sie wird niemals die Charta der Menschenrechte unterschreiben, sie wird nie ihre Staatsform der Diktatur abschaffen und der Papst trägt das blütenweiße statt wie folgerichtig ein braunes Gewand.

Deshalb nehme ich mir vor, mich mit diesem Verein, vor dem ich mich immer mehr ekele, nicht mehr zu befassen. Ich werde mich aus Diskussionen heraushalten und den Unsinn, den die Medien über Franziskus schreiben, nicht mehr lesen.
Jede Minute Leben auf diesen schmutzigen Verein zu verwenden, heißt verschwendete Zeit.

Mit großem Interesse werde ich verfolgen, wie nächsten Monat das Volksbegehren in Österreich gegen die „Privilegien der katholischen Kirche“ ausgeht. Hoffentlich verschwinden die Bischofsgehälter und Deutschland wird zu einem ebensolchen Begehren ermuntert. Dann bin ich dabei, meine Qualitäten als ehemaliger Verwaltungsmann einzubringen!

Heute, am 21.03.2013, muss ich gestehen, dass ich mich noch einmal 
einmischen m u s s!
Ich habe zwar keine Minute der Zirkus-Vorstellung auf dem Petersplatz am vergangenen Dienstag gesehen, aber schockiert zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Vatikan Robert Mugabe, den Massenmörder und Faschisten aus Zimbawe, zur Feier eingeladen hatte.
Der Mörder hat keine Einreiseerlaubnis nach Europa, bekam jedoch eine Ausnahmeerlaubnis, durch Italien zu reisen.
Das nennt man eine verlogene EU! Sie hat schon zwei Mal dem Vatikan nachgegeben: einmal bei der Beisetzung des polnischen Papstes und einmal bei dessen Seligsprechung, als Mugabe – unwidersprochen – zwischen 18 (!) gekrönten und nicht gekrönten Staatsoberhäupter stand und von einem Bischof für alle Kameras sichtbar die Kommunion gereicht bekam.
Einerseits soll Mugabe vor den Gerichtshof nach Den Haag, andererseits demütigt man seine Opfer durch diese Handlungsweise, die nur als
Einknicken vor dem Vatikan zu verstehen ist.
Die europäischen Gazetten berichten so gut wie nicht darüber, dass unsere Bundeskanzlerin in einer Reihe mit einem Massenmörder stand.
In diesem Zusammenhang erscheint es doch bei unserer angeblichen Trennung von Staat und Kirche in Deutschland arg verwunderlich, dass die Kanzlerin, der Bundesratspräsident und der Bundestagspräsident angereist waren.
Zur Erinnerung: am Begräbnis des Staatsoberhauptes Chavéz entsandte man nur den Botschafter, obwohl Venezuela für ALLE Deutschen sicher mehr Bedeutung als der Vatikan hat!
Erfreulicherweise greifen Menschenrechtsgruppen und auch die homosexuelle Netzwelt diesen ungeheuerlichen Vorgang auf. Auf der Internetseite von „Queer“
steht ein Foto, das ich Ihnen nicht vorenthalten will. Es zeigt, wie der „Pontifex“ sich beim Handschlag vor Mugabe tief verbeugt. Dieses Foto kann bei jedem rechtschaffenen Menschen nur zwei Dinge hervorrufen: Verachtung und Ekel!

Mugabe nennt Lesben und Schwule „schlimmer als Hunde und Schweine“ und verfolgt mit einem Unzuchtsparagraphen die Homosexuellen in seinem Land unerbittlich.

Liegt die Einladung des Vatikan daran, dass der „Heilige Vater“ mit Mugabe in dem Thema total auf einer Linie ist?
Oder liegt es ganz einfach daran, dass sich zwei Diktatoren mit uneingeschränkter Staatsmacht und ohne Kontrolle gerne schnell getroffen haben?
Man wird ja noch mal fragen dürfen!

Spiegel-online ist eine der wenigen Agenturen, die das Thema aufgegriffen haben. Der Artikel spricht Bände!

Kommentare   

#1 Krauss, Therese 2016-05-08 17:39
Lieber Heinz,\r\nich kann Dir bei diesem Thema in allen Punkten nur Recht geben. Zu unseren Lebzeiten wird sich an der lebensfeindlichen Einstellung der Kath. Kirche nichts aber auch gar nichts ändern. Zum Glück haben ich diesem Verein schon sehr lange den Rücken gekehrt und sehe meine Entscheidung heute mehr denn je bestätigt. Nicht jeder hat das Hintergrundwissen so wie Du, deshalb: Hör nicht auf zu kämpfen gegen die schmutzigen Machenschaften dieser Vereinigung alter Männer
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